Tipps/Tricks:Kisten knacken

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Allgemein[Bearbeiten]

In Freewar gibt es einige Kisten, die jeweils mit einem bestimmten Schlüssel geöffnet werden können. Dazu muss eine Quest gelöst werden. Der Schlüssel geht dabei verloren. Im Nachfolgenden wird auf Lösungsmöglichkeiten dieser Quest eingegangen.

Schlossmechanismus[Bearbeiten]

Das Schloss einer solchen Kiste ist aus mehreren Ebenen aufgebaut. In jeder Ebene gibt es eine feste Anzahl an Positionen, die kreisförmig angeordnet sind. Man kann sich den Mechanismus vorstellen wie bei einer Uhr. Die Anzahl der Positionen unterscheiden sich von Kiste zu Kiste. In dieser Anleitung werden 12 Positionen betrachtet:


            12      
      11           1

   1O                 2
  
  9                    3
   
    8                 4
  
      7            5
            6 

Jede Ebene besteht aus einem "Zifferblatt", die hintereinander gestapelt sind. Auf jeder Position kann sich entweder ein Bolzen, ein Loch (in anderen Artikeln auch "Schloss zur nächsten Ebene" genannt) oder nichts befinden. Pro Ebene gibt es ein Loch und einen oder mehrere Bolzen.

Man kann den Schlüssel nun im Schloss bewegen, indem man ihn 1 bis 6 Positionen nach rechts oder links bewegt. Landet man durch die Bewegung auf einer Position, an der sich ein Bolzen befindet, rutscht der Schlüssel aus dem Loch und man muss wieder auf der ersten Ebene beginnen. Landet man auf dem Schloss, beginnt man in der neuen Ebene wieder auf der Position 12. Zwischen jeder Drehung muss man einige Sekunden warten.

Beispiel (S = Schlüssel, O = Loch, X= Bolzen):

             S      
      11           X

   O                  2
  
  9                    3
   
    8                 4
  
      X            5
            6

Würde man 2x nach links drehen, käme man in die nächste Ebene. Würde man stattdessen 1x nach rechts drehen, würde man auf einen Bolzen treffen und müsste von vorne beginnen.

Kommt man durch die Drehung an einem Loch oder Bolzen vorbei, hört man ein Geräusch: Bei einem "Klick" ist man über ein Loch gegangen, bei einem "Klack" hat man einen Bolzen passiert. Passiert man mehr als ein Hindernis, hört man pro Bolzen oder Loch ein Geräusch. Dabei entspricht die Reihenfolge der Geräusche auch der Reihenfolge, in der die Hindernisse auftreten. Trifft man genau auf einen Bolzen, so hört man keine Geräusche, auch wenn man ein Loch oder einen anderen Bolzen passiert hat.

Beispiel (S = Schlüssel, O = Loch, X= Bolzen):

             S      
      11           X

   O                  2
  
  9                    3
   
    8                 4
  
      X            5
            6

Dreht man hier 6x nach rechts, hört man ein "Klack". Dreht man nochmals 6x nach rechts hört man ein "Klack""Klick".

Ziel ist es, durch alle Ebenen zu kommen, indem man in der jeweiligen Ebene das Loch findet und dabei die Bolzen vermeidet. Die Anzahl der Ebenen variiert je nach Kiste.

Strategien[Bearbeiten]

Um möglichst schnell und effizient das Schloss zu öffnen, ist es wichtig, möglichst wenige Drehungen zu machen und dabei die Bolzen zu vermeiden. Daher macht es mehr Sinn, den Schlüssel in möglichst großen Schritten zu bewegen, da man dadurch auch Information darüber bekommt, an was man vorbei gekommen ist. Das Loch wird dabei im Ausschluss-Verfahren gesucht.

Schnelle Findung des Loches[Bearbeiten]

Eine möglichst schnelle Strategie ist das Bisektionsverfahren. Hierbei geht es darum, die Position des Loches möglichst gut immer weiter einzugrenzen. Dies erreicht man, indem man den möglichen Bereich immer weiter halbiert.

Beispiel: Am Anfang steht der Schlüssel auf der Position 12 und das Loch kann sich auf 11 möglichen Positionen von 1 bis 11 befinden. Die Drehung wird so gewählt, dass sich der Schlüssel anschließend in der Mitte der möglichen Positionen befindet. In diesem Falle wäre das Position 6. Man kann also 6x nach links oder 6x nach rechts drehen. Durch diese Drehung erfährt man, ob man an einem Loch vorbei gekommen ist ("Klick") oder nicht. Hat man nach einer Drehung 6x nach rechts ein "Klick" gehört, bedeutet das, dass sich das Loch zwischen 1 und 5 befinden muss. Hat man kein "Klick" gehört, bedeutet das, dass sich das Loch auf Position 7 bis 11 befindet. Nun muss man den Schlüssel wieder in die Mitte der möglichen Positionen des Loches bringen, im ersten Falle wäre das Position 3. Hat man das Schloss noch nicht getroffen, hat man zumindest erfahren, ob man an dem Loch vorbei gekommen ist, oder nicht. Man kann nun, je nachdem, ob man ein "Klick" gehört hat oder nicht, weiter oder zurück drehen.

(S = Schlüssel, O = Loch, X= Bolzen):

            S      
      11           1

   1O                 2
  
  9                    3
   
    O                 X
  
      X            5
            6 
Alte Position Drehung Geräusch Neue Position
12 6x nach Rechts "Klack" 6
6 3x nach Rechts "Klack""Klick" 9
9 1x nach Links Der Schlüssel rutscht in die Vertiefung. 8

Bolzen vermeiden[Bearbeiten]

Eine möglichst sichere Strategie ist eine Mischung aus dem Bisektionsverfahren und dem Verfahren der stetigen Auswahl. Hierbei wendet man zunächst das Bisektionsverfahren an, bis das Loch nicht mehr von Bolzengeräuschen umschlossen ist. Befindet sich das Loch nun auf einer solchen, ungefährlichen Position, nähert man sich ihm stetig an: ist es vor allen Bolzen, geht man immer um eins nach rechts; ist es nach allen Bolzen, geht man immer um eins nach links. Das Loch kann somit, sobald nicht mehr von Bolzen umschlossen, sicher erreicht werden.

Beispiel:

(S = Schlüssel, O = Loch, X= Bolzen):

            S      
      11           1

   1O                 2
  
  9                    O
   
    8                 X
  
      7            5
            6 

Dreht man hier 6x nach rechts, hört man ein "Klick""Klack", das Loch ist nun bereits nicht mehr von Bolzen umschlossen. Das Loch ist nun von Position 12 aus vor allen Bolzen. Man dreht nun also auf Position 1, dann auf 2 und als letztes auf Position 3. Somit kann man sichergehen, dass man den Bolzen nicht vor dem Loch trifft.

Wahl der Strategie[Bearbeiten]

Mischverfahren[Bearbeiten]

Ist man in einer möglichst kleinen, hohen Ebene ist das Bisektionsverfahren eine gute Wahl, da es sehr schnell ist. Man braucht hierbei nur durchschnittlich 2,5, maximal 4 Drehungen, um das Loch zu finden. Ist man bereits in einer großen, tiefen Ebene angelangt, hat die Vermeidung von Bolzen Priorität, da man, falls man einen trifft, wieder von der ersten Ebene beginnen muss.

Positionen/Drehungen notieren[Bearbeiten]

Notiert man sich die Positionen der Löcher in den verschiedenen Ebenen oder die Drehungen, die man in den Ebenen gemacht hat, kann man auf die Vermeidung von Bolzen verzichten und allein mit dem Bisektionsverfahren äußerst schnell eine Kiste öffnen. Falls man auf einen Bolzen trifft und wieder in der ersten Ebene beginnen muss, dreht man nun zu den bereits bekannten, notierten Positionen der Löcher für die Ebenen bzw. führt die notierten Drehungen erneut aus.

Dies gelingt da sich die Positionen der Löcher und Bolzen beim Treffen eines Bolzen nicht verändern.

Übung[Bearbeiten]

Um mit dem Mechanismus vertraut zu werden, gibt es eine Lehrlingskiste, die immer verfügbar ist.

Vergleich der Kisten[Bearbeiten]

Je länger eine Kiste steht, umso mehr Drop-Item sammelt sie an. Weiterhin können je nach Mechanismus der Kiste auch andere Item hinzukommen, beispielsweise bei der Jerodar-Kiste. Dabei sammeln jedoch nicht alle Kisten Drop-Item an, so werden Holzgefäße vom System nicht beeinflusst, Tempelschätze hingegen schon. Entsprechend lohnen sich die Kisten, die am längsten stehen, am meisten. Außerdem sind Kisten, für die man einen höheren Aufwand aufbringen muss, wie für die Goldkiste, schwieriger zu erreichen und entsprechend lohnenswerter. Da beim Aufbrechen einer Kiste nur ein Teil der Item erbeutet wird, kann sich auch ein mehrfaches Knacken der Kisten lohnen. Kisten mit einem mageren Standardinhalt wie die Hulnodar-Kiste oder die Lehrlingskiste sind eher für Anfänger geeignet und entsprechend weniger lohnenswert.