Gewebejäger

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Beschreibung[Bearbeiten]

Gewebejäger gehen auf die Jagd nach Gewebeproben anderer Spieler und geben diese an der Gewebeforschung gegen Gold und Auftragspunkte ab.

Sie kennen häufig die regelmäßigen Aufenthaltsorte anderer Spieler oder können diese oft an ihren Tätigkeiten in Freewar abschätzen.

Als Gewebejäger ist man unter Umständen extremer Konkurrenz ausgesetzt. Dieser Beruf legt dann besonderen Wert auf Geschwindigkeit. Da dies ein sehr lukrativer Beruf ist, ist der Einsatz von Zaubern und/oder der Kampf mit anderen Mitspielern nicht selten.

Fertigkeiten[Bearbeiten]

Rassen[Bearbeiten]

Prinzipell kann jede beliebige Rasse sich dem Beruf der Gewebejagd zuwenden, da sie keinerlei besondere Voraussetzungen hat. Praktisch sind dennoch die dunklen Magier. Diese haben einen Vorteil durch Herzauber. In Kombination mit starken Gewebewürmern lassen sich so Proben unabhängig vom Ort des Opfers auf Lager besorgen - jedoch kann besagtes Opfer nicht hergezaubert werden, sofern die Probe gesucht wird. Wer kein hohes Portal hat, aber Taruner ist, kann effektiv vom Ring des Sandwindes profitieren. Dieser bietet Zugang zu abgelegenen Orten, darunter auch beliebte Ziele von Auftragsplanern wie die Bank aller Wesen in Mentoran. Außerdem bietet die Spezialfähigkeit Wirbelnder Sand einen zusätzlichen Vorteil, wenn es in einem Kopf-an-Kopf Rennen darum geht, schneller als der Kontrahent an der Forschung anzukommen. Da die Onlos eine ähnliche Spezialfähigkeit besitzen, genießen sie diesen Vorteil ebenfalls. Auch seien die Mensch/Zauberer genannt, denen der Fähigkeitenbonus zu Gute kommt. Außerdem bietet die durch die Rasse gegebene Immunität gegen Sichten der Dinge eine gute Option um eigene Zauber, wie grüne, eingestellte Zauberkugeln, zu verbergen. Sollte es zu einem Kampf an der Forschung kommen, erweist sich die Resistenz gegen Zauber der Leeren der Serum-Geister als äußerst nützlich.

Ausbauten[Bearbeiten]

  • Fischzucht, damit man den Eigenbedarf an Elixieren der Bewegung decken kann
  • Haus der Portale, damit die Randgebiete wesentlich schneller erreicht werden können

Charakterfähigkeiten[Bearbeiten]

Folgende Charakterfähigkeiten sind sinnvoll zu lernen, am besten nicht der Reihenfolge nach, sondern nach Bedarf:

Optional kann man auch noch folgende Charaterfähigkeiten lernen. Diese tragen primär nicht zur Verbesserung der Jagd bei, sind dennoch nützlich:

  • Jagd, um mehr NPC und damit mehr Gold,XP und Items bei der Gewebejagd zu erwischen
  • Plünderung, um den bei der Gewebejagd durch NPC töten erhaltenen Goldanteil zu maximieren

Items[Bearbeiten]

  • Elixier der Bewegung um die eigene Laufzeit möglichst gering zu halten
  • Gewebewurm, um die Gewebeprobe zu erhalten.
  • Große Schriftrolle der Lebenden, um zu sehen wo die Person sich befindet, deren Gewebe gesucht wird. Bei der Schriftrolle ist es empfehlenswert die Gesamtkarte offen zu haben, da man durch diese schnell den Ort findet, an dem sich die gesuchte Person befindet.
  • grüne Zauberkugeln, die an wichtigen oder schwer erreichbaren Orten eingestellt werden, um sich zeitliche Vorteile zu verschaffen. Relevante Orte hierfür sind in erster Linie die Forschung an sich, die Liste der Beobachtung in Kanobien und solche Orte, die in der Regel per Quest oder Zufall erreicht werden, wie Itolos.
  • als dunkler Magier Herzauber um die Probe direkt vor Ort beschaffen und abgeben zu können
  • Kaktuspfeilschleuder mit ausreichender Munition an Kaktuspfeilen, um sich lästige Gegner vom Hals zu halten oder flinke Gesuchte temporär an einen Ort zu binden
  • Portalmaschine oder rote Portalmaschine und je nach Eigenbedarf entsprechende Menge an großen Energiesplittern, um schneller in abgelegenen Orten zu sein oder gar den Gesuchten abzupassen. Ist man im Besitz einer roten Portalmaschine und hat frei aufstellbare Portalstäbe zur Verfügung, lohnt es sich diese an der Forschung aufzustellen. Dies spart grüne Zauberkugeln. Zusätzlich kann man durch die Portalstab-Anbeter nebenbei einige XP erjagen. Jedoch sollte man bedenken, dass dieser Portalstab von jedem angesprungen werden kann und somit sogar kontraproduktiv sein könnte.
  • Schriftrolle der Lebenden, um auch unterirdisch den Überblick über die aktuelle Position des Gesuchten zu behalten
  • Starreschutz-Zauber und Wegzauberschutz, oder die entsprechenden mächtigen Versionen davon, um sich vor unliebsamen Aktionen präventiv zu schützen. Ein Gegenzauber: Starre ist nur dann nützlich, wenn er als taktisches Element benutzt werden kann. Andernfalls ist er viel zu leicht zu zerstören.
  • Teleportationsmöglichkeiten, die anderen Spielern nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Dazu zählen vor allem der Ring der Erscheinung, bei Tarunern der bereits erwähnte Ring des Sandwindes, Schattenflügel als kostengünstigen Ersatz für Zauberkugeln
  • als Nicht-Serum-Geist ein Schutzzauber: Leere, um nicht ständig kurz vor der Suche am Heimatort zu landen. Als Serum-Geist sollte man auf keinen Fall einen Schutzzauber:Leere benutzen, da die rasseneigene Resistenz sehr schwer durchbrochen werden kann ; in der Zeit kann man den Feind selbst an seinen Heimatort zaubern.
  • Wurmfutter, um auch auf friedlichen Orten Proben entnehmen zu können.
  • Wegzauber, Zauber der Leeren und wer das entsprechende Budget hat auch Druckwellen, um schnell und simpel Feinde loszuwerden
  • Zepter der Zeit, um schneller beim Gesuchten zu sein. Alternativ kann man auch ein Zauberpuzzle lösen, wenn die Zeit es zulässt und man danach die Zeit vom Puzzle sinnvoll nutzen kann.

Da sich manche Spieler durch das Entnehmen einer Gewebeprobe gestört fühlen, empfiehlt es sich aus Höflichkeit, bzw. um Stress und Ärger zu vermeiden, eine kleine Summe an GM oder ein leicht zu beschaffendes Heilitem zurück zu lassen. Auch empfiehlt es sich, die aktive Konkurrenz mit einer Sicht der Dinge unter die Lupe zu nehmen. So spart man sich unter Umständen im Voraus eine längere Jagd, wenn man weiß, dass der andere die Probe schon im Inventar hat. Auch sieht man so, sofern kein Mensch / Zauberer, die eingestellten, grünen Zauberkugeln oder den Ring der Erscheinung und kann sich entsprechend vorbereiten.

Spielstrategien (I)[Bearbeiten]

Dieser Abschnitt befasst sich mit allgemeinen Tipps zur Gewebejagd. Für detailiertere Spielstile als Gewebejäger, siehe Spielstragien (II).

Spielerfahrung[Bearbeiten]

Das wichtigste für einen Gewebejäger ist der Umgang mit Koordinaten. Ein schnelles, zielstrebiges Zuordnen der aktuellen Position spart zum einen Zeit, zum anderen bietet sie Möglichkeiten, dem Gesuchten entgegen zu laufen. Sollte ein Spieler unterirdisch sein, bietet es sich an, die Liste der Beobachtung zu nutzen. Da sich erfahrungsgemäß unterirdische Koordinaten schlechter zuordnen lassen, was damit zusammenhängt, dass die Dungeons nicht einheitlich aneinander gereiht sind, empfiehlt es sich, die Gesamtkarte offen zu haben. Alternativ kann man auch eine externe Rollenauswertung benutzen, was im Normalfall schneller ist und zudem noch den Nebeneffekt hat, dass man mit der Liste auch nach dem Verlassen des Feldes arbeiten kann.

Beobachten[Bearbeiten]

Ein Jäger beobachtet bei seiner Jagd stets zuerst seine Beute statt unbedacht in das Schlachtfeld zu stürmen. Dafür müssen sich die Jäger in ihrer Welt bestens auskennen. Kontakt zu anderen Spielern als auch die Beziehungen von anderen Spielern untereinander, seien es Freundschaften, Clan-Mitglieder oder solche, mit denen man oft seine Zeit vertreibt, sind wichtige Hinweise, die die Jagd erleichtern. Die Gewebejäger nutzen dabei die Tatsache, dass der Schreichat einen Anhaltspunkt über die aktuelle Aktivität eines Spielers liefern kann, beispielsweise dann, wenn jemand schreit, dass er eine Lokale Auferstehungsparty beim Larpan veranstaltet. Daraus lassen sich Rückschlüsse, basierend auf den Beziehungen der Spieler, ziehen, wer sich derzeit in der Hulnodar-Burg befindet.

Auch ist es nützlich, die aktuelle Aktivität größerer Spieler zu beobachten. So kann es vorkommen, dass ein Spieler eben noch Aufträge macht und im nächsten Moment sich dem Handeln an der Markthalle widmet. Springt jemand öfters mit Seelenkugeln herum, ist es oftmals unmöglich, diesen Spieler zu Fuß zu jagen. Es empfiehlt sich, nach Nachfrage, eine Sammlung an Proben anzulegen.

Konkurrenz[Bearbeiten]

Da die Gewebejagd sehr lukrativ sein kann, gehen dieser Beschäftigung einige Spieler nach. Daher ist man vergleichsweise oft in der Situation, schneller sein zu müssen als konkurrierende Spieler. Hier bewähren sich einige weitere Items, wie zum Beispiel das Elixier der Bewegung, welches eine Laufzeitverkürzung verursacht. Eine Kontrolle der Zeit ist allerdings nicht empfehlenswert, da sie zu teuer und nicht anhaltend genug ist. Natürlich kann man seine Konkurrenz auch mit den üblichen Mitteln, wie einer Kaktuspfeilschleuder oder Wegzauber, an der erfolgreichen Jagd hindern, man sollte sich jedoch bewusst sein, dass man mit möglichen Konsequenzen zu rechnen hat, außerdem sollte man niemals mehr ausgeben, als man durch die Jagd verdienen würde.

Es hat sich ebenfalls gezeigt, dass viele Gewebejäger friedlich miteinander umgehen. Für den Fall, dass ein anderer die Probe zuerst abgibt, sollte man ruhig bleiben und auf den Einsatz von Zaubern verzichten.

Schnellzauber[Bearbeiten]

Auch sinvoll ist es die Schriftrolle der Lebenden/große Schriftrolle der Lebenden, Gewebewurm und die gepresste Zauberkugel als Schnellzauber festzulegen um so diese nicht erst im Inventar suchen zu müssen. Ebenfalls lohnend ist es eine Kaktuspfeilschleuder als Schnellzauber mit sich zu führen, da diese den möglichen Vorsprung anderer Konkurrenten stoppen kann. Insbesondre ist sie dann von Nützlichkeit, wenn der Gesuchte einem immer knapp entwischt.

Einsatz von Wurmfutter[Bearbeiten]

Da Wurmfutter relativ teuer ist, sollte man nach Möglichkeit vermeiden, es zu nutzen. Daher kann vorheriges Fragen des Gesuchten, sofern dieser sicher steht, oft hilfreich sein. Die meisten werden bereitwillig auf ein unsicheres Feld folgen, damit man die Probe günstiger entnehmen kann, notfalls kann man auch einen geringen Betrag als Entschädigung abgeben. Jedoch sollte man nicht den Zeitfaktor vergessen: Ist der Betroffene scheinbar abwesend, steht er an der Goldmine, ist er dem Jäger weniger freundlich gesinnt oder hat man starke Konkurrenz, so sollte man doch bereitwillig zum Wurmfutter greifen. Dies kann selbst dann sinnvoll sein, wenn man für die Probe weniger Geld erhalten würde, als ein starker Gewebewurm wert ist; schließlich blockiert eine unerfüllte Suche die Forschung für weitere Suchen, was oft dafür sorgen kann, dass man wesentlich weniger einnimmt. Auch lohnt es sich Wurmfutter auf Vorrat zu kaufen, wenn dieses gerade den niedrigsten Einkaufspreis erreicht.

Minenarbeiter, Ingerium-Hacker und Auftragsplaner[Bearbeiten]

Es ist von Vorteil Minenarbeiter, Ingerium-Hacker oder Auftragsplaner möglichst auswendig zu kennen oder sie sich zu notieren, damit man nicht erst suchen muss um dann festzustellen, dass die gesuchte Person immer bei der Goldmine oder im Kampfgebiet ist. Sobald man die gesuchte Person auf ein unsicheres Feld bekommen hat, sei es durch einen Wegzauber oder durch Kontaktaufnahme, ist es empfehlenswert sich direkt mehrere Gewebeproben zu nehmen und diese in das Bankschliessfach einzulagern. Das spart einen starken Gewebewurm bzw. Zeit wenn die Probe erneut gesucht wird.

Auftragsplaner, und solche, die regelmäßig die selben Routen ablaufen, werden zwangsläufig in die Nähe eines Auftragshauses springen. Daher lohnt es sich unter Umständen an einem Zauberkugelpunkt zu warten oder die (große) Schriftrolle in verhältnismäßig kleinen Abständen zu aktualisieren statt das Opfer zu jagen.

Heilung[Bearbeiten]

Man lebt sicherlich leichter als Gewebejäger, wenn man nach der Entnahme den Betroffenen heilt, aber verliert dadurch vor allem Zeit, welche bei der Gewebejagd entscheidend sein kann. Diese Entscheidung muss aber jeder selbst entscheiden. Dabei kann z. B. ein Regenstab, Stab der Heilung, Fernheilzauber oder kleine Heil-Items wie Savannengras oder Nolulawurzel verwendet werden.

Zauberkugel-Punkt[Bearbeiten]

Um zum Haus der Gewebejäger zu kommen, ist der Zauberkugel-Punkt Anatubien empfehlenswert, da dieser weiter oben in der Auwahlliste als Kanobien steht, welches Zeit spart. Weiterhin kann man auf dem Weg zum Haus den Zukuvogel töten, welcher eine Nolulawurzel dropt, die man dem Gesuchten beim nächsten Auftrag als Heilung geben kann. Von der Länge her sind alle drei Zauberkugelpunkte Anatubien, Das vergessene Tal und Kanobien fünf Lauffelder bzw. sechs Felder von der Forschung entfernt. Damit man nicht selbst ständig die selbe Route läuft und somit Playerkillern einen Anhaltspunkt zum leichten Töten bietet, sollte man unregelmäßig den Sprungpunkt beim Rückweg zur Forschung wechseln.

Suchfunktion[Bearbeiten]

Vorteilhaft ist auch die Suchfunktion der Browser [Strg+F], da man so schnell einen bestimmten Namen auf der Schriftrolle der Lebenden suchen lassen kann.

Spielstrategien (II)[Bearbeiten]

Dieser Abschnitt befasst sich detailliert mit Spielstilen als Gewebejäger. Für allgemeine Tipps, siehe Spielstragien (I).

Der aktive Jäger[Bearbeiten]

Der aktive Jäger konzentriert sich rein auf die Gewebejagd. Außerdem nimmt er das Jagen sehr ernst, d.h. er vermeidet es, Gewebeproben auf Vorrat zu bunkern.

Da man als aktiver Jäger sich dem 10-minütigen Rhytmus der Forschung anpasst, ist man nicht lange unterwegs und tötet nur einige NPC auf dem Weg. Eine Konfrontation mit Playerkillern ist seltener, da man sich in er Regel nur für kurze Zeit unsicher bewegt.Daher kann man als aktiver Jäger sein Inventar von unnötigen Items, wie z.B. diverse Heilitems, Stäbe des Handelns und sonstigen alltäglichen Items entlasten und stattdessen sich mehr auf die Gewebejagd spezialisieren (siehe auch: Items). Die anfallenden toten Gewebewürmer kann man wahlweise in Zauber der lokalen Auferstehung umwandeln und verkaufen, direkt verkaufen oder einfach ablegen. Ein Bunkern im Schließfach lohnt sich nur, wenn man damit rechnen kann, in naher Zukunft eine Verwendung für die Würmer zu finden, da sich allein bei einer einstündigen Jagd täglich bis zu etwa 50 Würmer in der Woche ansammeln können.

Wie bereits erwähnt, bewegt sich der aktive Jäger nur alle 10 Minuten. Dadurch ist es diese Spielart optimal für Leute gedacht, die Freewar nebenbei spielen, sich einiges dazu verdienen wollen, aber auch nicht auf die Konversationen mit anderen Mitspielern verzichten möchten. Andererseits muss man bedenken, dass man, aufgrund der Tatsache, dass man keinen Vorrat anlegt, den stillen Jägern möglicherweise unterlegen ist. Überlebenswichtig für diese Spielart ist der perfekte Umgang mit den Koordinaten. Vorkenntnisse über das Spielverhalten anderer Spieler muss ausreichend vorliegen, da sonst andere Jäger erhebliche Vorteile haben.

Der stille Jäger[Bearbeiten]

Der stille Jäger konzentriert sich ebenfalls rein auf die Forschung, sogar stärker als der aktive Jäger.

Die stillen Jäger orientieren sich größtenteils an den aktiven Jägern. Der Hauptunterschied besteht jedoch darin, dass die stillen Jäger nur ein einziges Mal den möglicherweise Gesuchten jagen und im selben Zug einen umfangreichen Vorrat an begehrten Proben anlegen. Dabei empfiehlt es sich, in erster Linie aktive Spieler als auch Leute, die öfters afk stehen, in die Sammlung aufzunehmen. Danach sollte man sich die größeren Spieler vornehmen, insbesondre solche, die eine Vorliebe für Seelenkugeln haben. Auch ist es sinnvoll einen Vorrat an Proben zu besitzen, für den Fall, dass ein Spieler allergisch auf eine Entnahme reagiert oder dem Jäger nicht freundlich gesinnt ist.

Der stille Jäger passt sich ebenfalls an den zehn minütigen Rhytmus der Forschung an. Er ist aber nicht so stark an das Spielgeschehen gebunden wie der aktive Jäger, da er sich wesentlich seltener bewegt. Das ermöglicht dem stillen Jäger, auf weitere Items zu verzichten und stattdessen einen Teil der gebunkerten Proben in das Inventar aufzunehmen. Die anfallenden toten Gewebwürmer kann man gezielt an einen Stammkunden vermarkten, da man in der Regel mehrere von diesen Würmern mit sich tragen kann, ohne signifikant auf Items oder Speed verzichten zu müssen.

Als stiller Jäger genießt man den Vorteil, alle zehn Minuten kurz an der Forschung reinzuschauen, die Probe abzugeben und den Gewinn entgegen zu nehmen. Daher ist diese Spielart insbesondre für Spieler geeignet, die Freewar nebenbei spielen, jedoch nicht viel Zeit investieren möchten. An Vorkenntnissen sollte man einem aktiven Jäger nicht unterlegen sein ; da man aber in der Regel als stiller Jäger sich nicht mit einem aktiven Jäger messen möchte, ist ein perfekter Umgang mit Koordinaten zwar nützlich, aber nicht von enormer Wichtigkeit.

Der passive Jäger[Bearbeiten]

Der passive Jäger ist eine Mischung aus dem aktiven, dem stillen Jäger und einem Spieler, der eigentlich gar kein Gewebejäger ist.

Er zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht aktiv auf die Jagd nach Proben geht, d.h. steht ein bekannter aktiver Jäger an der Forschung oder ist offensichtlich, dass ein passiver Jäger derzeit am Werk ist, wird der passive Jäger nicht an der Jagd teilnehmen.

Hauptsächlich konzentriert sich der passive Jäger nicht auf die Jagd. Demnach ist es abhängig vom restlichen Spielstil, welche Items in das Inventar eines passiven Jägers gehören. Meist kombiniert man diesen Spielstil mit dem Beruf der Auftragsplaner. Das liegt zum einen daran, dass es zwei Aufträge gibt, die direkt mit der Forschung bzw. den Gewebeproben zusammenhängen. Zum anderen erhält man bei der erfolgreichen Abgabe einer Probe ebenfalls Auftragspunkte und Goldmünzen, wie bei einem Auftrag. Oftmals kommt es vor, dass man aus den Haupttäigkeiten wie Playerkillen oder eben Aufträge bereits Proben im Inventar oder im Schließfach hat. Dies unterstützt passive Jäger ebenfalls bei ihrer Jagd.

Dieser Spielstil ist vor Allem für solche Spieler geeignet, die azyklisch an der Forschung vorbeilaufen oder durch Ausüben als Nebenberuf ihren Gewinn maximieren möchten. Auch lohnt es sich als passiver Jäger einzusteigen, wenn die Forschung von keinem anderen (aktiven / stillen) Jäger besetzt wird. An Vorkenntnissen und dem Umgang mit den Koordinaten kann es deswegen vorkommen, dass diese nicht so ausgereift sind wie bei den anderen Jägern. Dies spielt allerdings auch keine große Rolle, da der passive Jäger natürlicherweise keine Konkurrenz hat.

Sonstige Tipps[Bearbeiten]

Historia.png Dieser Artikel beschreibt einen veralteten Zustand oder ein nicht mehr existierendes Objekt. Er dient einzig historiographischem Zweck:
Von der Gewebeforschung gesuchte Personen können nicht mehr hergezaubert werden ; Ein- und Ausloggen hat einen Zeitrahmen von einer Minute bis die Probe wechselt.

Herzaubersperre umgehen[Bearbeiten]

An der Gewebeforschung ist das Anwenden der Herzauber gesperrt. Das heißt, man muss entweder

  1. einen anderen Ort benutzen
  2. eine andere Strategie benutzen.

Ersteres ist hierbei das einfachere und vor allem flexibere Mittel: Die Lichtung in Gobos ist genau zwei Felder nordwestlich von der Forschung entfernt. Dies bedeutet also, dass der Nachteil durch die Sperre minimal ist ; man muss nur 2 Felder hin- und zurück laufen, also etwa 20-30s mehr.
Das schmälert den Vorteil durch Benutzung von Herzaubern nur beschränkt ein ; man verliert zwar einen Teil seines Komforts, ist aber immernoch in der Lage, die Fähigkeiten der dunklen Magier gut zu nutzen.
Eine andere Möglichkeit ist es, den Gesuchten zu einem sicheren Ort in seiner Umgebung zu zaubern. Bewegt er sich beispielsweise in Tanien, so ist hier der Herzauberpunkt das Jägerlager in Terasi (oder wahlweise auch das Beerenfeld oder die Fischzucht samt Lager).
In jedem Fall hat man so einen Vorsprung gegenüber anderen, die normal zum Gesuchten laufen müssen.
Vorausgesetzt wird dabei jedoch, dass die Distanz zum Herzauberpunkt kürzer ist, als der Weg zum Gesuchten. Befindet sich beispielsweise der Gesuchte am Portalpunkt in Brondor, so ist als Herzauberpunkt das Schlammhaus in Torihn ungeeignet, weil man erst einmal zum Schlammhaus müsste. Stattdessen kann man direkt ohne Umwege nach Brondor.

Die zweite Möglichkeit ist das Setzen auf eine andere Strategie. Wenn man weiß, dass man mit der Konkurrenz vom Tempo her nicht mithalten kann, muss man entweder die Proben im Voraus bunkern oder eine aggressive(re) Spielweise einnehmen. Dabei muss man selbst entscheiden, welche einem besser zusagt.

Ein-Auslogger[Bearbeiten]

Spieler, die sich nach dem Entnehmen einer Probe sofort Ausloggen und dadurch provozieren, dass eine andere Probe gesucht wird, sollten getrost ignoriert werden.
Zum einen wird von aktiven Spielern die Probe ohnehin früher oder später gesucht, zum anderen vermeidet man dadurch als Jäger, dass die Beute gereizter wird und unter Umständen andere Maßnahmen ergreift.
Desweiteren kann man, sofern man sich sicher sein kann, dass es sich um einen Ein-Auslogger handelt, und man der einzige ist, der an der Forschung stand, einfach die Schriftrolle weiter beobachten. Die Gewebeforschung sucht erst eine neue Probe, wenn jemand das Feld der Forschung betritt. Das heißt : Auf die Lichtung zulaufen, Rolle beobachten, Karte beobachten und Probe abgeben, sobald er sich einloggt, oder neue Probe suchen, falls jemand vorher zur Forschung geht.